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Kältetherapie

Die Kryotherapie zählt ebenfalls zu der Thermotherapie.
Anwendung findet sie besonders bei Schwellungen  nach Operationen und schmerzhaften entzündlichen Prozessen

Bei der Anwendung von Kälte werden thermische Reize sowohl auf die Muskulatur und die Blutgefäße als auch auf das Binde- und Stützgewebe ausgeübt. Diese sorgen unter anderem dafür, dass sich die Muskulatur zusammenzieht und die Blut- und Lymphgefäße sich verengen. Als Folge dessen verringert sich der Stoffwechsel im gekühlten Bereich, so dass Schwellungen (Ödeme) verhindert bzw. vermindert werden. Entzündungsreaktionen klingen ab, so dass vor allem bei entzündlichen und rheumatischen Gelenkerkrankungen die Beweglichkeit der Gelenke erhalten bleibt. Die Kälte hat des Weiteren einen Effekt auf die Nerven und deren Reizleitung. Schmerzimpulse werden nur noch verlangsamt weitergeleitet und deshalb weniger stark wahrgenommen.

Bei der Kältetherapie unterscheidet man zwischen Kurzzeitbehandlungen, welche in der Regel unter 5 Minuten dauern  und den Langzeitbehandlungen, die über 5 Minuten andauern. In der Kryotherapie werden unter anderem folgende Hilfsmittel eingesetzt: Eisbeutel, Kryopacks, Eiswürfel, kaltes Wasser,oder Eisspray.